Aktivierende Hilfen - Betreuung bedürftiger und behinderter Bürger
Die Stadt Magdeburg genießt den Ruf, sich um die Belange seiner älteren und behinderten Mitmenschen zu kümmern (2003 Anerkennung im bundesweiten Wettbewerb „Auf dem Weg zur barrierefreien Kommune“) und sich um eine „barrierefreie Kommunne“ zu bemühen. Das durch die AQB ins Leben gerufene Projekt „Aktivierende Hilfen“ hat sich ebenso diesem Ziel verpflichtet.
Durch neue Ideen, die Umsetzung alter Ideen und der Optimierung bereits bestehender Strukturen sollen Anhaltspunkte und Intentionen gefunden werden, besonders Bürgerinnen und Bürgern mit Beeinträchtigungen (sei es durch Behinderungen oder altersbedingt) Unterstützung angedeihen zu lassen und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern.
Gleichzeitig soll das Projekt arbeitslosen Personen (vorwiegend Frauen) über 50 Jahren die Möglichkeit geben, das im bisherigen Berufs- und/oder Privatleben erworbene Wissen und Können sowie persönliche Kompetenzen im Umgang mit Menschen einzubringen und direkt für bedürftige Mitbürger zu arbeiten. Aktivierende psycho-soziale Angebote sollen so unmittelbar zur Verbesserung der Betreuung beitragen.
Ziel der pflegeergänzenden Projekte ist insbesondere die Förderung niedrigschwelliger Angebote (zugehende Beratung, Besuchsdienste), um einen persönlichen Zugang zu den häufig alleinstehend und zurückgezogen lebenden Betroffenen zu erleichtern.
Im Projekt zu leistende Angebote zur Erhöhung der Mobilität im Alter und zur Verbesserung der Teilnahme an gesellschaftlichen Aktivitäten:
- Förderung von Alltags- und psycho-sozialer Kompetenz zur besseren Bewältigung der mit der
entsprechenden Erkrankung verbundenen Einschränkungen bei der Teilnahme am gesellschaft-
lichen Leben
- Unterstützung und bewusstes Training von Alltagsfertigkeiten, Aufbau, Stärkung und Aufrecht-
erhaltung familiärer und anderer sozialer Bezugspunkte
- Förderung und Unterstützung bei der Teilnahme an Freizeitangeboten und kulturellen Veranstaltungen
- Unterstützung der Angehörigen bei der Pflege (Vermittlung weitergehender Hilfen, Förderung der Nachbarschaftshilfen)
- Anleitung und Motivation zu einer gesundheitsfördernden Lebensführung
- Hilfestellung und Unterstützung bei der Alltagsstrukturierung